PKV Vergleich

Private Krankenversicherung

PKV Vergleich

Die Private Krankenversicherung, kurz PKV gehört neben der Gesetzlichen Krankenversicherung, der GKV zum zweigleisigen Krankenversicherungssystem in Deutschland. Seit Januar 2009 ist jeder Bürger pflichtversichert. Er muss also entweder der GKV oder der PKV angehören. Der Personenkreis, wer sich wo versichern kann oder muss, ist trotz Krankenversicherungspflicht unverändert geblieben. In die private Krankenversicherung werden unselbständige Arbeitnehmer aufgenommen, deren Jahreseinkommen oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze liegt. Darüber hinaus alle Selbständigen und Freiberufler.

Die private Krankenversicherung muss jedem Versicherten die so genannte Vollversicherung anbieten, die von Art und Umfang mit der GKV vergleichbar ist. Diese Vollversicherung besteht aus den drei Tarifen ambulante, stationäre sowie Zahnbehandlung. Alle weiteren Tarife sind freiwillige Zusatztarife. Sei es das Krankentagegeld, das besonders für Selbständige von Bedeutung ist, oder das Krankenhaustagegeld bei stationärem Krankenhausaufenthalt.

Da es in Deutschland mehrere Dutzend große, größere und kleinere PKVs gibt, lohnt sich ein PKV Vergleich, wenn die Entscheidung ansteht, von der GKV in die private Krankenversicherung zu wechseln, oder sich als Selbständiger krankenversichern zu müssen. Ein solcher Vergleich sollte sowohl die einzelne private Krankenkasse betreffen, als auch alle angebotenen Tarife. Im Gegensatz zur GKV als Familienversicherung gilt die private Krankenversicherung für jedes einzelne Familienmitglied. Der Hauptverdiener, also das Familienmitglied, das den Versicherungsbeitrag bezahlt, ist Versicherungsnehmer, die anderen sind mit ihren eigenen Tarifen Mitversicherte. Abgesehen von den drei Tarifen der Vollversicherung können alle anderen Tarife für die private Krankenversicherung individuell gewählt werden.

Die private Krankenversicherung mit ihrem Tarifsystem kann wie ein Dienstleister gesehen werden. Zum Preis des entsprechenden Versicherungsbeitrages werden die verschiedenen Tarifleistungen buchstäblich gekauft. Bei einem PKV Vergleich gilt es herauszufinden, welche Schwerpunkte für die Versicherten mit den Tarifen gesetzt werden sollen. Der eine legen Wert auf die Chefarztbehandlung im Krankenhaus sowie auf den stationären Aufenthalt im Einbettzimmer; für den anderen Mitversicherten sind ein möglichst hohes Krankentagegeld sowie Krankenhaustagegeld von Bedeutung, um im Krankheitsfall Einkommensverluste auszugleichen. Solche und andere Wahlleistungen können individuell abgeschlossen werden.

Während sich der Versicherungsbeitrag in der GKV nach dem Einkommen des Versicherten richtet, ist er für die private Krankenversicherung einkommensunabhängig. Die Kosten werden getrennt für jeden einzelnen Tarif kalkuliert und festgelegt. Die private Krankenversicherung ist nicht verpflichtet, darüber nähere Auskunft zu geben, und nur in wenigen Ausnahmefällen kann sie dazu gerichtlich veranlasst werden. Es ist durchaus möglich, wenngleich auch nicht üblich, für Wahltarife eine andere private Krankenversicherung auszuwählen als für die Vollversicherung selbst.

In jedem Falle lohnt es sich, die private Krankenversicherung zu vergleichen. Dabei muss das umfangreiche Kleingedruckte ebenso genau geprüft werden wie die Besonderen Geschäftsbedingungen. Während die Allgemeinen Geschäftsbedingungen bei den privaten Versicherern weitgehend identisch sind, gibt es bei den Besonderen doch Abweichungen; denn es sind, so wie formuliert, die besonderen, von den AGBs abweichenden Geschäftsbedingungen des privaten Krankenversicherers.

Unabhängige Onlineportale können für die private Krankenversicherung auch deswegen einen ausführlichen und verlässlichen PKV Vergleich anbieten, weil sich die meisten und vor allem die namhaften PKVs daran beteiligen. Denn letztendlich möchte jeder von ihnen mit dabei sein, wenn es darum geht, mit einem ausgewogenen Preis-Leistungscheck neue Mitglieder zu bekommen.